Freitag, 6. Mai 2016

Herzen gehen immer!

Herzen gehen hier irgendwie immer. Vor allem natürlich schön in rot. Eigentlich war der Stoff nur für eine Mütze passend zum Mäntelchen geplant. Dann kam noch ein Röckchen hinzu und irgendwie hat sich das dann verselbstständigt. Ich bin ziemlich lange und mit vielen Unterbrechungen an der Kombi gesessen. Ganz fertig ist sie noch nicht. Ich möchte unbedingt für den Sommer noch ein Kurzarm-Shirt und eine kurze Leggins dazu haben. Aber bis dahin kann ich sie ja vielleicht doch schon mal zeigen.
 Rot ist einfach eine tolle Farbe. ich mag sie an mir und an meinen Kindern.
 Den Schnitt vom Mäntelchen habt ihr vielleicht schon wiedererkannt. Ich habe so ein ähnliches schon mal hier gezeigt. Allerdings wollte ich unbedingt noch ein unifarbenes haben, weil der Schnitt bei dem gemusterten Stoff nicht so gut rüberkommt. Außerdem war damals der Halsausschnitt zu weit, was ich bei diesem hier korrigiert habe.
 Ansonsten sitzt es schon ganz schön. Die Ärmel könnten vielleicht noch unten etwas weiter sein, sonst ist das etwas mühsam beim ausziehen.
 Für drunter gab es ein (Regenbogenbody)-Shirt.



 Im Gegensatz zum ersten Modell habe ich diesmal die Ärmel als Puffärmelchen genäht.
 Den Saum unten habe ich mit Baumwollschrägband eingefasst. Ich mag die Taschenlösung im Volant sehr. Das werde ich sicher noch öfters aufgreifen. Die Herzen sind einfach mit Vliesofix aufgebügelt und mit Zickzackstich aufgenäht.
 Eine Glitzerniete musste auch sein.
 Hinten gab es eine selbst entworfene Stickdatei.
 Ich habe mich allerdings nicht getraut sie direkt drauf zu sticken. Außerdem finde ich, dass die Jacke so von Innen schöner aussieht.
 Auf dem Shirt ist der erste Versuch der gleichen Stickdatei.

 Dazu gab es ein Röckli. Nachdem die Bommelborte beim letzten Kleid die Wäsche ganz gut überstanden hat, habe ich auch hier wieder welche angenäht.

 Die Leggins ist dafür ganz schlicht in weiß mit jeweils drei applizierten Herzen. Die Prinzessin hat sich aber schon beschwert, weil die Herzen ihrer Meinung nach vorne und nicht an die Seite gehören. Mädels halt.

 Hier noch mal die Mütze, die eigentlich der Ausgangspunkt war. Den Herzenstoff gibt es hier.
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Donnerstag, 5. Mai 2016

Eine besondere Jeans

Vielen lieben Dank für Eure Glückwünsche! Ich habe mich wirklich über jeden einzelnen gefreut. Ich habe ein paar anstrengende Wochen hinter mir mit ganz viel Übelkeit und Erschöpfung. Deshalb war es hier auch so still. Ich hatte gar keine Lust und Kraft mich an die Nähmaschine zu setzen. Schon gar nicht auf Fotos machen, Texte verfassen, Kommentare schreiben.

So ganz langsam wird es besser. Ich habe jetzt tagsüber immer wieder Phasen ohne Übelkeit. Auch mein Ekel vor Essen ist nicht mehr ganz so ausgeprägt. Die letzten Tage war ich auch wieder häufiger an der Nähmaschine. Ich habe so viele Pläne aber merke immer wieder, dass ich es langsam angehen lassen muss. Das fällt mir sehr schwer. Ich bin es eigentlich gewohnt ständig herumzuwuseln.

Weil einige von Euch gefragt haben: Der Termin ist Ende Oktober, genauer gesagt am Geburtstag meiner Prinzessin. Na, wenn das kein Timing ist. So jetzt aber wieder zum Thema:

Schon ewig wollte ich mir mal eine Jeans nähen, aber wie es so ist, kommt immer etwas dazwischen. Einen richtigen Schnitt hatte ich bisher auch nicht, den wollte ich nämlich selber machen. Immerhin habe ich ja inzwischen einen Hosengrundschnitt, auf dem ich aufbauen kann.
 Also habe ich fix die Passe hinten gezeichnet, Taschen vorne ausgeschnitten und noch so einiges ergänzt. Dies hier ist die erste Probehose nach dem Schnitt. Allerdings habe ich nach der ersten Anprobe schon ziemlich viel an ihr verändert. Vor allem musste ich den Schnitt viel enger machen.
 So ein paar Baustellen habe ich noch, aber es macht echt Spaß ein Jeans zu nähen. Die zweite ist schon fertig und die dritte bereits zugeschnitten und angefangen.
 Hier lüfte ich auch das gewisse Extra: Es ist nämlich eine Schwangerschaftsjeans. Ich mag bei denen, die ich  noch von der letzten Schwangerschaft hatte die Bauchbänder gar nicht. Die hatte ich schon damals ziemlich bald umgenäht. Vor allem, weil der dünne Stoff sofort ausriss. Ich habe ihn durch feste Bündchenware ersetzt. Das ist viel bequemer und hält wirklich gut. Wichtig ist es aber, dass die Jeans auch ohne Bündchen schon gut sitzt und nicht rutscht. Hinten in den Bund habe ich deshalb auch ein Gummiband eingearbeitet. Das sieht man getragen fast gar nicht, gibt aber den notwendigen Halt. Ich hatte erst überlegt, ob ich ein verstellbares Gummiband einnähe, aber das liegt dann frei auf der Haut und das mag ich gerade in der Schwangerschaft gar nicht. Abgesehen davon habe ich bei meinen anderen Schwangerschaften nur 8-9 kg zugenommen und diese Verstellmöglichkeit nie genutzt.
 Dazu trage ich ein Shirt, dass schon eine Weile fertig ist, aber es bislang noch nicht vor die Kamera geschafft hat. Der Streifenjersey ist ganz weich und dehnbar. So passt das Shirt sicher noch eine ganze Weile auch wenn der Bauch noch wächst. Lang genug ist es ja.
 Den wundervollen Jersey habe ich von hier. Ich finde die frischen Farben einfach megaschön, sie stehen mir wirklich gut. So langsam muss ich mich auch mal an Kurzarmteile machen Allerdings friere ich seit der Schwangerschaft eigentlich fast immer, so dass meine Lust auf kurze Arme eher begrenzt ist.
Jetzt flitze ich noch schnell zu rums und schaue mir an, was die anderen Mädels so gezaubert haben.

Mittwoch, 4. Mai 2016

Physalis

Ich bin mal wieder dabei ein paar Schnittexperimente durchzuführen. Zwei davon möchte ich Euch heute zeigen.
 Als erstes habe ich mein Basic-Shirt genommen und unter der Brust eine Raffung eingebaut. Das nächste mal mache ich sie aber etwas höher (der Schnitt ist schon vorbereitet). Dadurch, dass das Material dehnbar ist verschätzt man sich schnell mit der Höhe.
 Passend zur Raffung gab es unten einen Rollsaum. Für einen Saum hatte ich es zu kurz zugeschnitten.
Ansonsten so wie immer bei mir mit überlangen Ärmeln.
Das nächste Schnittexperiment habe ich mit dem neuen Schnitt von von Nelli gemacht. Sicherlich kennt ihr schon Mara, der Pulli/Shirtschnitt mit der tollen Kragenlösung. Ich hatte zuerst einen Pulli nach dem Originalschnitt genäht (den zeige ich Euch noch). Aufgrund meiner Körpergröße war bei mir die Teilung zum Rockteil etwas unvorteilhaft direkt auf dem Bauch. Bei diesem hier habe ich die Rockteilung deshalb unter die Brust gesetzt und das Rockteil dafür viel schmäler gemacht.
 So ist ein schönes Sweat-Kleid enstanden.
 Der Schnitt gefällt mir so schon ganz gut. Das nächste mal werde ich nur noch kleine Verbesserungen vornehmen. Die Ärmel sind mir für die Pulliversion unten noch ein bisschen zu schmal. Ich habe es nämlich in Größe 36 genäht und nicht wie vorgeschlagen eine Nummer größer, weil ich es tendenziell eher eng mag. Um die Brust werde ich auch noch etwas Weite dazu geben (da hatte ich gegenüber des Originalschnittes schon enger gemacht um die Teilung vorteilhafter zu gestalten)
In der Teilung unter der Brust habe ich zusätzlich noch ein Framilon-Band angenäht, damit die Naht nicht ausleiert und Wellen schlägt. Für die Mara habe ich dehnbaren Sommersweat verwendet.
Der Stoff Physalis gibt es am Freitag bei Stoff&Liebe. Und ich mache seit langem mal wieder beim MMM mit.
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PS: die Antwort ist "ja"!

Montag, 18. April 2016

Sommer, Sonne, Sonnenhut!

Jedes Jahr um diese Zeit packt es mich immer und ich muss unbedingt einen Sonnenhut nähen. Wie ich an den Zugriffszahlen zu meinen Ebooks merke geht es Euch genau so.
 Ich habe diesmal den normalen Sonnenhut mit der Diva-Krempe genäht. Die Prinzessin wollte unbedingt eine Diva-Krempe, weil das getragen ein bisschen wie eine Blume aussieht (wie sie findet). Weil sie einen großen Hinterkopf hat und mehr Tiefe benötigt, habe ich eine Größe 52 zugeschnitten und unten beim Hutteil auf eine 56 verlängert. So schließt der Hut schön um den Kopf.
 Diesmal habe ich zusätzlich einen schmalen Stoffstreifen aufgenäht und dort das Band zum regulieren eingezogen. Natürlich musste die Schleife gut sichtbar vorne getragen werden. Den Oberstoffhut musste ich zweimal zuschneiden, da beim ersten mal das Stoffmuster nicht genau gepasst hat. Ich hatte zwar aufgepasst, aber anscheinend war das nicht genau genug. Beim zweiten Mal habe ich dann wirklich jedes Teil einzeln zugeschnitten. Innen passt es immer noch nicht, aber das ist mir egal.
Die schönen Baumwollstoffe habe ich von Stoff-Flausen. Die haben eine tolle Auswahl an Patchworkstoffen für solch ein Projekt. Die Blümchen sind leider schon ausverkauft (hier gibt es aber noch andere schöne Blumenstoffe), aber den roten Kombistoff gibt es noch.
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Freitag, 15. April 2016

Freundinnenkleider

Meine Prinzessin war bei Ihrer besten Freundin zum Geburtstag eingeladen. Sie hat sich ein Kleid gewünscht. Da Mädels in dem Alter doch schon sehr kompliziert in der Stoffwahl sind, habe ich der Prinzessin einige Stoffproben mitgegeben. Im Kindergarten durfte sich ihre Freundin dann einen Stoff aussuchen (ich glaube, das war echt der Hit, die nächste Freundin hat auch schon Bedarf zum Geburtstag angemeldet). Ihre Wahl fiel auf die Herzschilder. Eigentlich wollte ich daraus ein Kombi mit dem Hauptstoff für die Prinzessin nähen (die schon ein Kleid aus dem Stoff hat, dass leider inzwischen viel zu klein ist). Jetzt musste ich umdisponieren. Statt einer Kombi gab es zwei Prinzessinnenkleider im Partnerlook. Der Stoff hat zum Glück gerade so gereicht.
 Das hier ist für die Prinzessin.
 Sie hat auch die Spitze für den Saum ausgesucht.
 Das inverse Kleid ist für die Freundin.
 Hier musste ich natürlich auch eine Geburtstagszahl unterbringen. Natürlich mit Glitzersteinen - das war der ausdrückliche Wunsch.
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Freitag, 8. April 2016

Erdbeer-Babyanzug

Schon seit dem Erscheinungstag liegt Paulines Buch hier. Jetzt bin ich endlich mal dazu gekommen, auch etwas daraus zu nähen.
 Ich habe mir den Babyanzug vorgenommen. Leider habe ich beim Ausschneiden versemmelt, dass die Vorderkante und der Halsausschnitt ohne Nahtzugaben zugeschnitten werden müssen. Dadurch hatte ich etwas Probleme mit dem Zwickel, aber das nächste mal wird das sicher perfekt. Der Anzug ist nämlich wirklich easy und schnell zu nähen. Wirklich ein schönes Teil zum verschenken.
Der süße Erdbeerstoff, den ihr heute bei Stoff&Liebe bekommt hat perfekt dazu gepasst.

Donnerstag, 7. April 2016

Sweat-Kleid-Jacke

Für mein Wochenende bei Bernina habe ich mir ein Kleid aus Sweat genäht - oder ist es eher eine Jacke? Keine Ahnung. Durch den durchgehenden Reißverschluss konnte ich es oben relativ körpernah nähen und es lässt sich trotzdem super anziehen.
 Auf jeden Fall ist es superkuschelig und war perfekt für das Wochenende. Den Schnitt habe ich selbst zusammengetüftelt. Das hier ist Nr. 2. Versuch Nr. 1 war leider nicht tragbar.
 Das Kleid habe ich mit einem Mandala bestickt. Besonders mag ich die ganzen Paspelnähte.

 Für untendrunter gab es noch ein Shirt aus den Kullern.
 Jetzt schau ich noch schnell bei rums, was die anderen Mädels so gezaubert haben.
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Dienstag, 5. April 2016

Ein Taufkleid

Letztes Wochenende haben wir unsere Prinzessin endlich taufen lassen. Wir hatten das schon viel länger geplant, aber es scheiterte immer an den Terminen. Dafür hatten wir wirklich schönes Wetter und konnten sogar draußen feiern.
Für die kleine Prinzessin war natürlich ihr Taufkleid das allerwichtigste. Sie liebt schöne Kleider und hatte schon sehr genaue Vorstellungen, wie das Kleid aussehen sollte. Vor allem sollte es bis zum Boden gehen.
Die Stoffe für dieses außergewöhnliche Projekt hatte ich schon vor langer Zeit geordert. Allerdings hatte ich eigentlich ein etwa knielanges Kleid geplant. Ich musste also versuchen, das maximale an Länge aus meinem Material herauszuholen.
 Der Schnitt war eigentlich schon gleich klar, das Oberteil ist ein leicht verändertes Kapuzenkleid. Für das Rockteil habe ich die wunderschöne Tüllspitze in der Mitte geteilt und dann die Bahnen  gerafft und an das Oberteil genäht. Von der Länge hat das gerade so gepasst - es ist (fast) bodenlang geworden.
 Unter der Tüllspitze ist eine Lage aus feinem Baumwoll-Batist. Für das Oberteil habe ich sogar zwei Lagen Batist genommen , weil die Tüllspitze so durchsichtig ist, dass man sonst die Nahtzugaben hätte durchscheinen sehen.  Hier hatte mein bestellter Batist nicht mehr gereicht und ich habe für das Futter innen weißen Baumwollstoff genommen, dadurch ist das Oberteil etwas heller geworden als das Rockteil.
 Für untendrunter gab es ein schlichtes, weißes Shirt und eine Leggins aus Viscosejersey. Ich habe mich diesmal bewusst für Viscose entschieden, da er etwas blickdichter ist und schöner fällt als ein Baumwolljersey.
 Den Übergang zwischen Oberteil und Kleid habe ich noch mit einem Samtband zum Binden verziert. Für den festlichen Tag habe ich ihr die Haare in feine Zöpfe geflochten (bei den feinen Haaren echt noch eine ganz schöne Herausforderung!). Sie durfte den Haarschmuck tragen, den ich damals bei meiner Hochzeit im Haar hatte. Da war sie sehr stolz drauf.
In das Oberteil habe ich einen Nahtreißverschluss eingearbeitet. Das nächste mal würde ich ihn aber auch noch in das Rockteil mit einarbeiten, durch die Raffung ist das Anziehen sehr schwierig.

 Wenige Tage vor der Taufe brachte die Prinzessin mir noch von einem Ausflug mit der Oma zu Bastelladen ein Blütenband mit, das unbedingt noch aufs Taufkleid genäht werden sollte. Deshalb habe ich noch eine kleine Schleife angefertigt, die ich dann auf das Samtband genäht habe. Hier konnte ich dann die neue Errungenschaft befestigen.
 Hier noch einmal die schöne Tüllspitze. Ein wirklich wundervolles Material, dass ich sicher auch einmal für mich verwenden werde.
 Vielen lieben Dank auch noch mal an Karin von der rote Faden, die mir so umfangreich beim Zusammenstellen der Materialien geholfen hat.
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